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"Der Stadtrat freut sich über diese Mitgliedschaft, sieht sich aber auch in der Verantwortung die Lebensqualität der älteren Bevölkerung im öffentlichen Raum und auch im gesundheitlichen und gesellschaftlichen Bereich stetig zu verbessern", erklärt Stadträtin Barbara Kern, Departementsvorsteherin Soziale Dienste.

Mit dem Ziel, die aktuelle Situation und die Bedürfnisse von Menschen ab dem 50. Altersjahr zu ermitteln, beauftragte der Stadtrat im Frühjahr 2017 eine auf Altersthemen spezialisierte Stiftung, eine Umfrage bei der Kreuzlinger Bevölkerung durchzuführen. Auf Grundlage der Umfrageergebnisse wurde das Alterskonzept "Leben und Wohnen im Alter" erarbeitet. Es beinhaltet 23 konkrete Massnahmen, die bis 2025 umgesetzt werden sollen. Diese Konzept hat auch das "Netzwerk altersfreundliche Städte" überzeugt und die Stadt Kreuzlingen als Mitglied aufgenommen. In diesem Netzwerk, das seit 2015 eine Kommission des Schweizerischen Städteverbandes ist, gehören unter anderen auch die Städte Winterthur, Bern und Frauenfeld an. "Diese Mitgliedschaft ermöglicht den steten Dialog und Austausch, um gemeinsam Lösungen für altersfreundliche Städte zu erarbeiten", so Stadträtin Kern.

"Netzwerk altersfreundliche Städte"

Auf Einladung der Stadt Bern wurde das „Netzwerk altersfreundlicher Städte“ im November 2012 von insgesamt 90 Exekutivpolitikerinnen und -politikern sowie Expertinnen und Experten aus 50 Schweizer Städten gegründet. Seit drei Jahren ist das Netzwerk eine Kommission des Schweizerischen Städteverbands, der das WHO-Konzept für altersfreundliche Städte verbreitet. Städte, die die altersfreundliche Ausgestaltung des Lebensraums sowie die Information und Integration der älteren Bevölkerung fördern und so zur Verbreitung eines positiven Altersbildes beitragen, werden als Mitglied in das Netzwerk aufgenommen.
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